Wähle das Solakon-Set mit ONE, wenn du mit zwei Modulen einsteigen und offene Schnittstellen nutzen willst; seine App-Ausgangsleistung ist anpassbar, die Einspeisung bleibt bei 800 W. Wähle das Anker-Set, wenn du vier Module, 2,688 kWh Speicher und einen Smart Meter in einem Paket willst. Beide liegen über 960 Wp.
Inhalt
- Die Empfehlung nach Nutzertyp
- Die Gegenüberstellung in der Tabelle
- Unterschied 1: Module und Ertrag
- Unterschied 2: Speicher, Zellen und Ausbau
- Unterschied 3: Ausgangsleistung und die 800-Watt-Grenze
- Unterschied 4: App, Daten und Messgerät
- Unterschied 5: Schuko, Anmeldung und Montage
- Der Entscheidungsbaum: Wenn …, dann …
- Die beiden Sets im Überblick
- Häufige Fragen
Die Empfehlung nach Nutzertyp
Die beiden Sets gehören nicht in dieselbe Größenklasse. Das Solakon-Set kommt auf 1.000 Wp, das Anker-Set auf 2.000 Wp, den gesetzlichen Höchstwert für Steckersolargeräte. Ein Vergleich Wert für Wert wäre deshalb unfair, wir ordnen beide nach Nutzertyp ein:
- Einsteiger mit Balkon und zwei Modulen: Solakon. Die Module des Sets haben laut Hersteller zusammen 1.000 Wp, der Speicher 2,11 kWh.
- Haushalte mit großer Fläche oder Garage und viel Abendverbrauch: Anker. Vier Module mit je 500 W und 2,688 kWh Speicher erzeugen und speichern mehr.
- Wer Smart-Home-Systeme einbinden will: Solakon nennt eine Home-Assistant-Integration und ein Modbus-Protokoll-Dokument. Anker nennt eine lokale API nicht.
- Wer ein Messgerät gleich im Paket haben will: Anker. Der Amazon-Titel nennt den Smart Meter im Set, bei Solakon kommt er separat dazu.
- Wer später stark ausbauen will: Anker bis rund 16 kWh, Solakon bis 12,66 kWh. Beide sind Ausbau über Zusatzspeicher derselben Reihe.
Die Gegenüberstellung in der Tabelle
Die Tabelle fasst die Herstellerangaben zusammen. Für Solakon verwenden wir die Produktseiten zum Set onBasic und zum Speicher ONE, für Anker die Seiten zur Solarbank 3 E2700 Pro und den Amazon-Titel. Wo eine Seite schweigt, steht „k. A.“. Wir haben keines der Sets selbst in Betrieb genommen.
| Merkmal | Solakon 1000W mit ONE | Anker Solarbank 3 Pro mit 4×500 W |
|---|---|---|
| Module | 2 × 500 Wp, bifazial, N-Typ TOPCon (JA Solar) | 4 × 500 W laut Titel, Modultyp k. A. |
| Modulleistung | 1.000 Wp | 2.000 Wp |
| Schuko-Ampel | Wieland-Steckdose nötig | Wieland-Steckdose nötig |
| Speicher | Solakon ONE, 2,11 kWh, bis 12,66 kWh | Solarbank 3 Pro, 2,688 kWh, bis 16 kWh |
| Zellchemie, Zyklen | LFP, bis 8.000 bis 70 % Restkapazität | LFP laut Marketingtext, bis 6.000 bis 70 % Restkapazität |
| PV-Eingang | 4 MPPT, bis 2.600 W | 4 MPPT, bis 3.600 W, 16–60 V |
| AC-Ausgang | Standard 800 W, in der App anpassbar, Höchstwert k. A. | 800 W netzgekoppelt angegeben; Datenblatt bis 1.200 W |
| Notstrom | EPS-Steckdose bis 1.200 W | Off-Grid-Ausgang bis 1.200 W |
| Schutzart, Temperatur | IP65, −20 bis +55 °C, Heizfunktion | IP65, −20 bis +55 °C |
| Gewicht Speicher | k. A. | 29,2 kg |
| Garantie | Speicher 10 Jahre; Module 30 Jahre lineare Leistungsgarantie | Speicher 10 Jahre; Module k. A. |
| Smart Meter | nicht im Set; PowerTracker IR oder Shelly | laut Titel im Set; Shelly 3EM und Pro 3EM kompatibel |
| App, Daten | Solakon App, Internet nötig, Server in Deutschland, Home Assistant, Modbus-Dokument | Anker App, Cloud (AWS, Azure), lokale API k. A. |
| Preisklasse | mittleres Segment | oberes Segment |
| Angebot | Zum Angebot* | Zum Angebot* |
Die Preisklassen sind unsere Einordnung nach den Angeboten zum Zeitpunkt der Recherche, kein Preisversprechen. Sie spiegeln auch die Größe: Das Anker-Set hat doppelt so viele Module. Bei Solakon gilt: Der Amazon-Titel nennt „1000W“ und „ONE mit 2,11 kWh“, aber keine Modulangaben. Wir übernehmen die Module vom verwandten Set onBasic des Herstellers; ob das Angebot genau diese Module enthält, klärt die Artikelbeschreibung.
Unterschied 1: Module und Ertrag
Das Solakon-Set hat laut Hersteller zwei bifaziale N-Typ-Module mit je 500 Wp (JA Solar, Modulwirkungsgrad 22,6 Prozent, je 27,3 kg). Bifazial heißt, dass die Rückseite zusätzlich reflektiertes Licht nutzt. Das Anker-Set enthält laut Amazon-Titel vier Module mit je 500 W; der Modultyp, die Bauart, Gewicht und Maße stehen auf der Herstellerseite nicht. Die Garantie für Module nennt nur Solakon: 30 Jahre lineare Leistungsgarantie.
Ein Rechenbeispiel zeigt, was der Größenunterschied bedeutet. Laut PVGIS-Abfrage der EU-Kommission liefert 1 kWp in Berlin bei 30 Grad Neigung nach Süden rund 1.049 kWh im Jahr, bei senkrechter Montage rund 766 kWh. Das Solakon-Set kommt danach grob auf 1.050 kWh bei idealer Ausrichtung, das Anker-Set auf rund 2.100 kWh. Das ist eine Modellrechnung mit offenen Annahmen und keine Messung. Sie zeigt: Das Anker-Set erzeugt etwa das Doppelte, aber nur, wenn du die Fläche für vier Module hast und sie halbwegs unverschattet montieren kannst. Mehr zur Ertragsrechnung steht im Ratgeber Ertrag eines Balkonkraftwerks.
Wichtig ist das Verhältnis von Modulleistung zu Wechselrichterleistung. Beim Solakon-Set liegt es bei 1,25 (1.000 Wp zu 800 W), beim Anker-Set bei 2,5 (2.000 Wp zu 800 W). Je höher der Wert, desto öfter erzeugen die Module mehr, als ins Netz darf. Der Speicher fängt das ab: Er nimmt den Überschuss auf und gibt ihn abends wieder ab. Bei 2,5 ist ein Speicher deshalb besonders sinnvoll, bei 1,25 reicht oft schon ein kleiner. Ein Set mit mehr Modulen und Speicher in vergleichbarer Größe ist das Solakon-Set mit 2.000 W und ONE 4,22 kWh*, das laut Amazon-Titel 4,22 kWh Speicher bietet (nach dem Solakon-Sortiment ein ONE plus ein Erweiterungsspeicher).
Unterschied 2: Speicher, Zellen und Ausbau
Der Solakon ONE speichert 2,11 kWh und lässt sich laut Hersteller mit bis zu fünf Erweiterungen auf 12,66 kWh ausbauen. Die Zellen sind Lithium-Eisenphosphat, Solakon nennt bis zu 8.000 Ladezyklen bei 70 Prozent Restkapazität, nennt aber keine Prüfbedingungen wie Entladetiefe und Temperatur. Die Anker Solarbank 3 Pro speichert 2,688 kWh und wächst mit bis zu fünf Zusatzakkus auf rund 16 kWh. Anker gibt bis zu 6.000 Zyklen bei 70 Prozent Restkapazität an, im Marketingtext sind es LFP-Zellen, die Spezifikationstabelle nennt nur „Li-Ionen“.
Beide Speicher haben vier MPPT-Eingänge. Beim ONE nennt Solakon bis zu 2.600 W über die vier Eingänge, aber keinen Spannungsbereich und keinen Strom je Eingang. Anker nennt bis zu 3.600 W, 16 bis 60 V und 32 A je Eingang. Wer Module von Drittherstellern anschließt, findet bei Anker die belastbareren Angaben. Beim Gewicht ist Anker der einzige der beiden mit Wert (29,2 kg); Solakon nennt für den ONE weder Gewicht noch Maße. Beide sind nach IP65 geschützt und arbeiten von −20 bis 55 °C.
Zur Herkunft: Die Produktseite des ONE nennt Fox ESS Co., Ltd. als Hersteller (Typ WF2000M), Solakon tritt als Anbieter auf. Die Solakon GmbH sitzt laut Impressum in Schwäbisch Hall. Das ist im Markt üblich und kein Mangel, aber relevant, wenn du Garantiefälle klärst. Wie sich DC- und AC-Kopplung unterscheiden, erklärt der Beitrag AC- oder DC-Speicher.
Unterschied 3: Ausgangsleistung und die 800-Watt-Grenze
Bei beiden Sets liegt die Hardware über 800 W, und die Hersteller beschreiben das unterschiedlich. Wir kennzeichnen offen, was belegt ist:
- Solakon ONE: Die Entladung über AC erfolgt laut Solakon „standardmäßig“ mit 800 W. Laut App-Beschreibung lässt sich die Standardausgangsleistung des Wechselrichters anpassen, die Obergrenze nennt die Seite nicht. Die EPS-Steckdose für Notstrom liefert bis zu 1.200 W. Das ist ein per App einstellbarer Ausgang, dessen Höchstwert wir nicht belegen können.
- Anker Solarbank 3 Pro: Eine Produktseite nennt „800 W netzgekoppelter AC-Ausgang“, die Spezifikationstabelle der anderen Seite 1.200 W als maximale Ausgangsleistung. Die Einstellbarkeit in der App nennt keine der Seiten (k. A.).
Die Bundesnetzagentur stellt klar: Bei per Schalter oder Software wählbarer Leistung zählt die höchste wählbare Leistung. Für ein Gerät, das sich auf 900 VA stellen lässt, gelten die Sonderregeln für Steckersolargeräte nicht, auch wenn es zunächst gedrosselt läuft. Deshalb empfehlen wir softwareseitig hochstellbare Wechselrichter nicht, und wir geben keine Tipps, die 800-Watt-Grenze zu umgehen. Wer eines der Sets kauft, lässt die Einspeisung bei 800 W. Gerade beim Solakon-Set ist das ein Grund, in der App nichts über die Standardeinstellung hinaus zu verstellen. Dass wir deshalb das Solakon-Set nicht als Empfehlung ohne Einschränkung ausweisen, ist keine Aussage über die Qualität des Geräts.
Einspeisung auf 800 W belassen
Stelle die Ausgangsleistung nicht über 800 W. Das Gerät gilt sonst nicht mehr als Steckersolargerät, und die vereinfachte Anmeldung entfällt. Anschluss und Einspeisesteckdose gehören in die Hand einer Elektrofachkraft.
Unterschied 4: App, Daten und Messgerät
Solakon steuert über die Solakon App per WLAN oder LAN und braucht laut FAQ eine aktive Internetverbindung. Die Daten liegen laut Hersteller auf deutschen Servern. Eine Home-Assistant-Integration und ein Modbus-Protokoll-Dokument sind verlinkt; ob der Betrieb ganz ohne Cloud möglich ist, geht aus der Seite nicht hervor. Für die Nulleinspeisung, also das Regeln auf möglichst null Watt Netzeinspeisung, verlangt Solakon einen Smart Meter wie den PowerTracker IR oder ein Shelly-Gerät. Er gehört nicht zum Set.
Anker steuert über die Anker App und nutzt für die „Anker Intelligence“ Cloud-Dienste von AWS und Azure. Eine lokale API nennt die Produktseite nicht. Der Smart Meter gehört laut Amazon-Titel zum Set. Kompatibel sind der Anker Smart Meter sowie Shelly 3EM und Shelly Pro 3EM, andere Zähler lassen sich laut Seite nicht mit der App verbinden. Die Anker-Seite ist an dieser Stelle widersprüchlich: Eine Seite führt den Smart Meter im Lieferumfang, die andere listet ihn als Zubehör. Prüfe deshalb die Angebotsbeschreibung. Den Einbau eines Messgeräts am Zählerkasten übernimmt eine Elektrofachkraft; wie die Messung grundsätzlich funktioniert, steht unter Strommessung mit Shelly und Smart Meter.
Unterschied 5: Schuko, Anmeldung und Montage
Die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 erlaubt mit Schuko-Stecker insgesamt 960 Wp Modulleistung, darüber nur mit Einspeisesteckdose durch eine Elektrofachkraft. Beide Sets liegen darüber: 1.000 Wp bei Solakon, 2.000 Wp bei Anker. Die Norm gilt laut ADAC und Verbraucherzentrale allerdings nicht für den Betrieb mit Speicher. Die Verbraucherzentrale schreibt, eine vereinfachte Anmeldung sei für Speicher noch nicht möglich: Ein zugelassener Elektriker müsse den Speicher beim Netzbetreiber anmelden und anschließen. Der Seitenstand ist März, Regeln können sich ändern.
Die Herstellerseiten sind hier nicht deckungsgleich. Solakon schreibt zum onBasic, das Gerät werde mit dem Schutzkontaktstecker in eine normale Steckdose gesteckt, eine Elektrofachkraft sei nicht nötig. Anker beschreibt die Installation sowohl als Plug-and-Play als auch mit Mitwirkung einer Elektrofachkraft beim Netzanschluss und nennt die Grenzen von 2.000 Wp und 800 W für die Ausnahmen. Das Landgericht Bochum und das Landgericht Osnabrück haben laut pv magazine im Mai per einstweiliger Verfügung die Bewerbung bestimmter Steckersolar-Speicher als pauschale „Plug & Play“-Lösung oder „ohne Elektriker“ untersagt, wenn sie die VDE-Anforderungen nicht erfüllen. Die Beschlüsse sind nicht rechtskräftig. Verlass dich bei einem Set mit Speicher deshalb nicht auf Werbeaussagen. Kläre Anschluss und Anmeldung mit deinem Netzbetreiber und einer Elektrofachkraft. Die Schritte der Anmeldung erklärt der Ratgeber Balkonkraftwerk anmelden.
Bei der Montage zählt das Gewicht: Die Solakon-Module wiegen laut Hersteller je 27,3 kg, das Anker-Set bringt vier Module und die 29,2 kg schwere Solarbank mit. Eine Halterung ist bei Solakon in der Standardvariante nicht dabei; beim Anker-Set nennt der Titel keine. Plane Montage, Wind- und Schneelast, Absturzsicherung und die Freigabe der Halterung durch den Hersteller selbst ein. Eine Übersicht bietet der Beitrag Balkonkraftwerk-Halterung.
Der Entscheidungsbaum: Wenn …, dann …
- Wenn du Platz für nur zwei Module hast, dann nimm das Solakon-Set, denn vier Module brauchen mehr Fläche und Tragkraft.
- Wenn du Platz für vier Module hast und abends viel verbrauchst, dann prüfe das Anker-Set mit 2.000 Wp und 2,688 kWh.
- Wenn du Home Assistant nutzt, dann bevorzuge Solakon, das eine Integration und ein Modbus-Dokument nennt.
- Wenn du einen Smart Meter im Paket haben willst, dann wähle das Anker-Set und prüfe die Angebotsbeschreibung.
- Wenn du Module mit fremden Herstellerdaten kombinierst, dann bevorzuge Anker, das Spannung und Strom je Eingang nennt.
- Wenn dir die Garantie auf Module wichtig ist, dann hat Solakon mit 30 Jahren linearer Leistungsgarantie die belegte Aussage.
- Wenn du bei der Einspeisung auf Nummer sicher gehen willst, dann lass bei beiden Sets die Einspeisung bei höchstens 800 W und verstelle nichts.
- Wenn du das Set ohne Elektrofachkraft in Betrieb nehmen möchtest, dann kläre vorher mit dem Netzbetreiber, was für Speicher gilt.
Die beiden Sets im Überblick
Solakon 1000W mit ONE 2,11 kWh
Das Set kombiniert laut Solakon zwei bifaziale Module mit dem modularen Speicher ONE, der Wechselrichter und vier MPPT-Eingänge vereint. Der Hersteller nennt eine EPS-Steckdose für Notstrom, den Ausbau bis 12,66 kWh, eine Heizfunktion für den Betrieb bis −20 °C und 10 Jahre Garantie auf den Speicher. Mehr zur Marke steht unter Solakon, zum Speicher im Einzelbericht Solakon ONE. Das Angebot findest du über das Solakon-Set mit ONE bei Amazon*.

Solakon 1000W mit ONE 2,11 kWh
Kleineres Set mit offener Technik, bei dem die Einspeisung selbst bei 800 W bleiben muss.
Ideal für: Einsteiger mit zwei Modulen, die Smart-Home-Anbindung nutzen
- Home-Assistant-Anbindung und Modbus-Dokument
- Ausbau bis 12,66 kWh
- 30 Jahre lineare Leistungsgarantie auf Module
- Standardausgangsleistung in der App anpassbar, Höchstwert nicht genannt
- Smart Meter nicht im Set
- Internetverbindung für die App nötig
Anker SOLIX Solarbank 3 Pro mit 4×500 W und Smart Meter
Das Set kombiniert laut Titel die Solarbank 3 Pro mit vier Modulen zu je 500 W und einem Smart Meter. Die Herstellerseiten führen das Gerät als Solarbank 3 E2700 Pro. Anker SOLIX gehört zu Anker Innovations (Netherlands) B.V. in Rotterdam. Das Set passt zu Haushalten mit viel Fläche, die Module, Speicher und Messgerät aus einer Hand wollen. Mehr zur Marke steht unter Anker SOLIX, zum Speicher unter Speicher im Überblick. Das Angebot erreichst du über das Anker-Set bei Amazon*.

Anker SOLIX Solarbank 3 Pro mit 4×500 W und Smart Meter
Das größere Komplettpaket mit viel Ausbauspielraum und Smart Meter.
Ideal für: Haushalte mit viel Fläche und hohem Abendverbrauch
- Vier Module und 2,688 kWh in einem Set
- Smart Meter laut Titel dabei
- Ausbau bis 16 kWh, Notstrom-Ausgang bis 1.200 W
- Modultyp nicht angegeben
- Cloud-Anbindung, lokale API nicht genannt
- 2.000 Wp, Hardware-Ausgang bis 1.200 W, Einspeisung bei 800 W halten
Häufige Fragen
Was ist besser, Solakon oder Anker?
Das hängt von der Größe ab. Das Solakon-Set bietet 1.000 Wp und 2,11 kWh mit offener Technik, das Anker-Set 2.000 Wp, 2,688 kWh und einen Smart Meter laut Titel. Die Sets sind nicht gleich groß, ein Sieger lässt sich daher nicht belegen. Entscheide nach Fläche, Abendverbrauch und Smart-Home-Bedarf.
Darf ich beide Sets mit Schuko-Stecker betreiben?
Beide Sets liegen über 960 Wp. Die Produktnorm erlaubt mit Schuko bis 960 Wp, gilt aber nicht für Geräte mit Speicher. Die Verbraucherzentrale verlangt für Speicher einen Elektriker, der beim Netzbetreiber anmeldet und anschließt. Kläre deshalb vor dem Kauf mit Netzbetreiber und Elektrofachkraft, was bei dir gilt.
Wie viel Leistung speisen die Sets ein?
Für Steckersolargeräte gilt die Grenze von 800 VA am Wechselrichter. Solakon nennt standardmäßig 800 W und eine in der App anpassbare Leistung, Anker 800 W netzgekoppelt bei bis zu 1.200 W Hardware. Bei einstellbarer Leistung zählt laut Bundesnetzagentur die höchste wählbare Leistung. Lass die Einspeisung bei 800 W.
Hat das Anker-Set einen Smart Meter?
Laut Amazon-Titel ja. Die Herstellerseiten sind uneinheitlich: Eine führt den Smart Meter im Lieferumfang, die andere nur als Zubehör. Prüfe die Angebotsbeschreibung, bevor du kaufst. Beim Solakon-Set gehört er nicht dazu. Dort nennt der Hersteller PowerTracker IR oder Shelly-Geräte für die Nulleinspeisung.
Welches Set eignet sich für Mieter?
Beide sind möglich, das Solakon-Set mit zwei Modulen ist leichter unterzubringen. Mieter und Wohnungseigentümer können die Zustimmung nur bei Unzumutbarkeit verweigern. Plane Montage, Wind- und Schneelast und Absturzsicherung ein, und kläre, wie der Speicher angeschlossen und angemeldet wird, am besten vor dem Kauf mit einer Elektrofachkraft.
Kann ich später erweitern?
Ja, bei beiden. Solakon nennt bis zu fünf Erweiterungen auf 12,66 kWh, Anker bis zu fünf Zusatzakkus auf rund 16 kWh. Du musst Zusatzakkus derselben Reihe wählen. Prüfe außerdem, ob der PV-Eingang für mehr Module reicht, und denke an die Grenze von 2.000 Wp für Steckersolargeräte.
Fazit: Solakon oder Anker?
Das Solakon-Set mit ONE passt zu Einsteigern mit zwei Modulen, die offene Technik, Home-Assistant-Anbindung und 30 Jahre Modulgarantie schätzen. Das Anker-Set passt zu Haushalten mit Platz für vier Module, hohem Abendverbrauch und dem Wunsch nach Smart Meter im Paket. Beide Sets haben Hardware über 800 W, lass die Einspeisung bei höchstens 800 W. Weitere Modelle findest du in der Bestenliste der Balkonkraftwerk-Speicher.
* Mit Sternchen markierte Links und Buttons sind Affiliate-Links zu Amazon. Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht. Unsere Empfehlungen entstehen unabhängig davon, siehe So vergleichen wir und Werbehinweis.



